
SeniorenKino im Filmklubb am 19.3.2025: " DIE LEISEN UND DIE GROßEN TÖNE"
Offenbach, 9. März 2025
Am Mittwoch nächster Woche ist es wieder soweit: im Filmklubb, Isenburgring 36 in Offenbach, wird der oben genannte aktuelle französische Film gezeigt. Einlass ist 14 Uhr, Filmbeginn 15 Uhr, Speisen und Getränke werden angeboten. Eintritt nur 8 Euro!!
Thibaut ist ein berühmter Dirigent und erkrankt an Leukämie. Auf der Suche nach einem passendem Knochenmarkspender erfährt er, dass er adoptiert wurde und einen Bruder habe. Diesen sucht und findet er. Er lebt in ganz anderen Verhältnissen als Fabrikarbeiter im Norden Frankreichs.Die Begegenung ist also schwierig, endet jedoch brüderlich. Der Bruder ist ebenfalls Musiker, wenn auch als Hobby und in einer Dorfkapelle.... Der Film wird zu einem großartigem Gleichnis auf den Wert der Versöhnung in einer sozial tief gespaltenen Gesellschaft. Ein kluger, feiner und menschlicher Film.
Als Senior an der Uni
Marburg/Frankfurt//Kassel – Joachim Gandras hat sein Berufsleben hinter sich. Dennoch pendelt er seit drei Jahren an zwei Tagen pro Woche von einem Frankfurter Vorort nach Marburg. Sein Ziel: die Universität. Der 69 Jahre alte Rentner ist als Gasthörer an der Philipps-Universität Marburg angemeldet. Eine Gebühr von 100 Euro im Semester ermöglicht es ihm, an öffentlichen Veranstaltungen teilzunehmen.
Gasthörer Joachim Gandras legt weder Prüfungen ab, noch kann er einen Abschluss erlangen. Doch das stört ihn nicht: „Die Beine hochlegen ist nicht so mein Ding. Die einen züchten Rosen, die anderen reisen durch die Welt. Und ich habe gedacht, ich tue ein wenig für meinen Kopf“, erzählt der studierte Grafikdesigner.
Damit ist er nicht allein: Nach Angaben des Hessischen Statistischen Landesamtes waren hessenweit im Wintersemester 2023/24 394 Menschen ab 60 Jahren für ein Gasthörerstudium angemeldet – 239 Männer und 155 Frauen. Ein formeller Bildungsabschluss ist für die Teilnahme am Gaststudium nicht notwendig. Den Trend zum Studium sieht auch Alternsforscher Frank Oswald von der Goethe-Universität in Frankfurt. Für ältere Menschen zwischen 60 und 80 Jahren sei es immer wichtiger, ihre Lebenszeit sinnvoll zu gestalten.
„Es ist eine Mischung aus Wissensbedarf und Anknüpfen an bisherige biografische Kenntnisse wie eine Berufstätigkeit, ein früheres Studium oder ein Hobby.“ Auch würden viele vielleicht etwas Neues aufgreifen wollen, „wofür man früher nicht so viel Zeit investieren konnte“, sagt Oswald, Leiter des Arbeitsbereichs Interdisziplinäre Alternswissenschaften am Fachbereich Erziehungswissenschaften der Goethe-Universität Frankfurt.
Austausch zwischen Generationen
Ebenso wichtig ist laut Oswald die soziale Komponente. Für den 76 Jahre alten Hans-Günther Tiggemann, der seit 2013 an der Universität Kassel für ein Gasthörerstudium angemeldet ist, spielt der soziale Aspekt gleich eine doppelte Rolle: Einerseits hat er an der Uni eine Gruppe anderer Gasthörer in seinem Alter gefunden, mit denen er gemeinsam Vorlesungen besucht und darüber diskutiert. Aber auch das Gespräch mit jüngeren Studierenden sei interessant. „Wir machen richtig positive Erfahrungen: Die jungen Leute sind ausgesprochen nett und höflich und wir tauschen uns untereinander aus“, sagt Tiggemann. In den 1970er Jahren studierte er bereits Soziologie und Erziehungswissenschaften.
„Ich gehöre nicht dazu, aber der bunte Hund bin ich nun auch nicht. Da wird man schon voll akzeptiert“, sagt etwa auch Joachim Gandras zum Verhältnis von älteren zu jüngeren Studierenden. Er freut sich, durch das Studium aus seiner „Alten-Blase“ auszubrechen. Deshalb habe er sich bewusst für ein Programm an einer Regeluniversität und nicht etwa eine Volkshochschule entschieden.
Am beliebtesten sind nach Angaben des Statistischen Landesamts Studiengänge der Geisteswissenschaften. Für diese waren im Wintersemester 2024/2025 319 Personen ab 60 Jahren an hessischen Hochschulen immatrikuliert und im Wintersemester 2023/2024 186 Senioren als Gasthörer angemeldet. In Kassel beobachtet Hans-Jürgen Tiggemann, dass an bestimmten Veranstaltungen der Geschichte oder Germanistik 15 Prozent ältere Studierende teilnehmen.
Neben dem Gaststudium sind immer mehr Senioren für ein reguläres Studium eingeschrieben, wollen also noch einen Abschluss machen. Im Wintersemester 2024/2025 waren 786 Personen immatrikuliert, die 60 Jahre oder älter waren. Vor zehn Jahren, waren es nur 504 Personen.
Neben einem regulären Studium oder einer Gasthörerschaft gibt es in Frankfurt und Marburg auch Angebote, die sich besonders an Senioren richten: die „Universität des 3. Lebensalters“. Joachim Gandras ist sich sicher: „Ich studiere glücklich vor mich hin. Und wenn ich gesund bleibe, werde ich das auch noch ein Weilchen tun.“ Daran schließt sich auch Hans-Günther Tiggemann an: „Meine Kinder sind mittlerweile mit ihren Studiengängen fertig. Aber ich glaube, ich werde erst mal noch nicht fertig.“
INA WELTER
Quellenangabe: Offenbach-Post vom 08.03.2025, Seite 6
Altersdiskriminierung!?
Wer analog lebt, zahlt mehr
Frankfurt - Wer bei Behördengängen oder Organisatorischem Probleme hat, kann in Frankfurt Hilfe von 65 ehrenamtlichen Sozialbezirksvorsteherinnen und -vorstehern bekommen. Margit Grohmann ist eine von ihnen. Und sie kommt mit ihrer Arbeit kaum noch nach. „Alles geht nur noch online. Viele, insbesondere ältere Leute kriegen das aber nicht alleine hin, zumal die Seiten oft auch noch grottenschlecht sind“, sagt sie. Nicht nur müssten sich die Menschen dann umständlich Hilfe suchen. Sie müssten deshalb sogar Nachteile in Kauf nehmen.
So wie die 63-jährige Iranerin, die sich vor Kurzem an sie gewandt hat: Sie war in eine Seniorenwohnanlage gezogen und auf der Suche nach einem neuen Stromanbieter. Die Mainova schickte ihr ein Angebot für den Tarif „Strom Direkt 24“, bei einem Verbrauch von 1500 Kilowattstunden für aktuell rund 53 Euro pro Monat. Der Haken: Dieser Vertrag muss online geschlossen werden, die Rechnung kommt per Mail und der Zählerstand muss selbst abgelesen und in ein Online-Formular eingegeben werden. „Das geht bei meiner Klientin nicht, da sie keinen Zugang zum Internet hat und auch nicht damit umgehen kann“, schrieb Grohmann der Mainova.
Dann bleibe nur der Grundversorgungstarif „Strom Classic“, ohne Preisgarantie, für aktuell knapp 5 Euro mehr pro Monat für die gleiche Menge Strom, bekam sie als Antwort. „Die Dame ist Bürgergeldempfängerin, da sind 5 Euro viel Geld“, ärgert sich Grohmann. „Das ist Altersdiskriminierung.“
Tatsächlich definiert die Antidiskriminierungsstelle des Bundes: „Ein Fall von Altersdiskriminierung kann vorliegen, wenn mit der fortschreitenden Digitalisierung praktische Barrieren entstehen. Diese gehen insbesondere mit einem Exklusionsrisiko älterer Menschen einher.“
Die Mainova sieht dieses Exklusionsrisiko nicht gegeben: „Wir unterscheiden weder nach Alter, Geschlecht oder Herkunft. Für alle Kundinnen und Kunden gelten im jeweiligen Tarif die gleichen Konditionen“, sagt Sprecherin Ulrike Schulz. Das unterschiedliche Preisniveau habe betriebswirtschaftliche Gründe: Durch die Online-Abwicklung spare man Porto, dadurch, dass die Kunden die Zählerstände selbst eingeben und ihr Konto selbst verwalten, Personal. „Diese Kostenvorteile geben wir weiter und können daher in den Direkt-Tarifen etwas günstiger kalkulieren.“
„Kein einfacher Fall“, sagt Sebastian Bickerich, Sprecher der Antidiskriminierungsstelle des Bundes. „Zwar könnte nach unserer Rechtsauffassung eine mittelbare Diskriminierung wegen des Alters vorliegen.“ Doch erlaubt das Allgemeine Gleichbehandlungsgesetz Ausnahmen, wenn sie „durch ein rechtmäßiges Ziel sachlich gerechtfertigt und die Mittel zur Erreichung dieses Ziels angemessen und erforderlich“ sind. Betriebswirtschaftliche Argumente gölten vermutlich als rechtmäßiges Ziel. Andererseits gehe es hier um die Daseinsvorsorge, die möglicherweise höher gewichtet werden müsse, als der Gewinn.
Abschließend klären könne diese Frage laut Bickerich nur ein Gericht. „Zu Entgeltmodellen von Stromversorgungstarifen und möglicher Diskriminierung gibt es bislang noch keine Rechtsprechung.“ Die 63-jährige Iranerin müsste also einen Präzedenzfall schaffen.
Sie habe sich mittlerweile für einen einfacheren Weg entschieden, sagt Grohmann: „Sie hat einen Vertrag bei einem günstigeren Stromanbieter abgeschlossen. Ganz analog.“
SARAH BERNHARD
Quellenangabe: Offenbach-Post vom 08.03.2025, Seite 5
Kino für Senioren jetzt alle 14 Tage!!
Offenbach, 14. Februar 2025
Auf Grund des großen Erfolgs und der hohen Nachfrage des Senior*innenKinos, hat der Filmklubb Offenbach sich dazu entschlossen, ab Februar 2025 alle 14 Tage ausgewählte Filme zu zeigen. Gleichzeitig wurde die Öffnungszeit auf 14 Uhr vorgelegt. Der Beginn bleibt bei 15 Uhr. Kaffee und Kuchen und Getränke sind weiterhin im Angebot. Der Eintritt kostet für Senioren 8 Euro.
‚Die Witwe Clicquot‘ (2024) wird wegen der großen Nachfrage sowohl am Mittwoch und Donnerstag nächster Woche (19./20.2.25) gezeigt. Ein mitreißender Film über die Geschichte des berühmten Champagners >Veuve Clicquot< und der Namensgeberin, die als resolute Frau Anfang des 19. Jahrhunderts das Weingut ihres verstorbenen Mannes zu Weltruhm führt.
Am 5. März 2025 steht dann ‚Kundschafter des Friedens 2‘ auf dem Programm. Ein gänzlich anderes Genre, eine etwas groteske Komödie aus dem Jahr 2025 um längst pensionierte DDR-Spione in Kuba. Die Besetzung vereint erneut einige der bekanntesten, deutschen Schauspieler.
Jede Stimme zählt – für Demokratie und Zukunft!
2. Februar 2025
Am 23. Februar 2025 steht Deutschland vor einer wichtigen Entscheidung. Die vorzeitige Bundestagswahl ist mehr als ein Kreuz auf dem Wahlzettel – sie ist eine Stimme für unsere Demokratie, für unsere Werte und für die Zukunft unserer Kinder und Enkel.
32.000 Offenbacherinnen und Offenbacher über 60 sind wahlberechtigt. Unsere Generation hat erlebt, was Demokratie bedeutet – und wie wertvoll sie ist. Gerade jetzt ist es wichtiger denn je, eine demokratische Partei zu wählen und gemeinsam dafür zu sorgen, dass unsere Grundwerte bewahrt bleiben.
Wahlbenachrichtigung erhalten? Falls nicht, melden Sie sich beim Wahlamt: Telefon 069-80653400 oder online statistikwahlen(at)offenbach.de
Falls Sie nicht ins Wahllokal gehen können oder verreist sind, können Sie so wählen:
Per Briefwahl: online beantragen unter www.offenbach.de/Briefwahl oder direkt im Rathaus.
Persönlich vor Ort: Mit Ihrem Personalausweis können Sie auch direkt im Briefwahlbüro im Rathaus Ihre Stimme abgeben.
Lassen Sie uns gemeinsam für eine freie und demokratische Zukunft einstehen. Gehen Sie wählen!
Ihr Seniorenrat Offenbach
Jahresbericht 2024 des Seniorenrates Offenbach
17. Januar 2025
Pünktlich zum Jahresbeginn hat der Seniorenrat Offenbach seinen Jahresbericht 2024 vorgelegt. Die Mitglieder sind sich einig, dass ein sehr intensives, aber auch erfolgreiches Jahr hinter ihnen liegt.
Erstmals ist der Seniorenrat in Offenbach zum Thema geworden! Nicht nur das erfolgreiche Sommerfest, die Besuche in den Seniorenheimen oder das SeniorenKino im Filmklubb zeigen die Wichtigkeit der Seniorenvertretung. Auch mit Statements zu aktuellen Themen und Forderungen an den Magistrats macht das Gremium auf sich aufmerksam.
Den Jahresbericht finden Sie hier.
Seniorenrat Offenbach beendet 2024 mit einer weiteren Spende

16. Dezember 2024
Mit einer weiteren Spende von 775 Euro beendet das Offenbacher Gremium für Senioren das alte Jahr. Mit großer Freude nahm Sigrid Jacob vom Freiwilligenzentrum Offenbach e.V. die Spende entgegen, die der stellvertretende Vorsitzende Dieter Dänner ihr überreichte. Dieser Betrag war beim Sommerfest des Seniorenrats Offenbach Anfang Juli 2024 zusammen gekommen. Dieter Dänner würdigte damit das Engagement aller MitarbeiterInnen.
Seniorenrat Offenbach spendet der Tafel Offenbach

11. Dezember 2024
Zum Jahresende haben sich die 15 Offenbacher Seniorenrätinnen und -räte dazu entschlossen, einen Großteil ihrer jährlichen Aufwandsentschädigung, 900 €, der Offenbacher Tafel zu spenden. Die Freude bei Frau Sparr, der Leiterin, war sehr groß. Bei der Übergabe berichtete sie von den täglichen Anstrengungen und auch Nöten bei der Arbeit ihres fantastischen Teams.
Vorsicht, falsche Enkel!!
11. Dezember 2024
Der Seniorenrat Offenbach klärt im Rahmen des SeniorenKinos im Filmklubb Offenbach über den "Enkeltrick" und über "Schockanrufe" auf. Wie auch in der Offenbach-Post im November zu lesen war, sind in Offenbach und Umgebung wieder skrupellose Betrüger unterwegs, die hauptsächlich ältere Menschen um teilweise fünfstellige Beträge bringen. Dabei wird primär behauptet, dass ein Angehöriger in einen Unfall verwickelt sei und eine Kaution vorgelegt werden müsse....
Hier der Link zu einer Information der nordrhein-westfälischen Polizei.
Offenbacher Seniorenrat: Mehrsprachige Flyer für bessere Interessenvertretung
2. Dezember 2024 - Offenbach-Post
Der Seniorenrat Offenbach stellt sich mit einem mehrsprachigen Faltblatt vor. Ziel ist es, Senioren anderer Kulturkreise besser zu erreichen.
Offenbach – Senioren sind in Sachen Interessenvertretung gemeinhin weniger gut aufgestellt als der Rest der Bevölkerung. Für Senioren anderer Kulturkreise gilt dies umso mehr – gerade in einer Stadt wie Offenbach mit mehr als 65 Prozent Einwohnern mit Migrationshintergrund.
Seniorenkino im Filmklubb am 11.12 2024: "THELMA - RACHE WAR NIE SÜSSER"

17. November 2024
Zum letztem Mal in diesem Jahr präsentiert der Filmklubb Offenbach in Zusammenarbeit mit dem Seniorenrat Offenbach im Isenburgring 36 am Mittwoch, den 11. Dezember 2024, eine Actionkomödie um eine 93-Jährige, die Opfer des 'Enkeltricks' wird und sich auf eine wilde Verfolgungsjagd nach ihren Ersparnissen macht.
Einlass 14.30 Uhr, Beginn 15.00 Uhr. Reduzierter Eintritt 6 € für Senioren! Speisen und Getränke werden angeboten. Mitglieder des Seniorenrat Offenbach werden auch vor Ort sein. Wir freuen uns auf Ihren Besuch!!
P.S. Die Fortsetzung unserer Filmreihe für Senioren ist durch eine großzügige Spende des Lions Club Offenbach für das Jahr 2025 gesichert. Auch auf diesem Wege sagt der Seniorenrat 'Herzlichen Dank'!!
Rückblick auf die Arbeit des Seniorenrats / Letzte Sitzung des Jahres am Donnerstag, den 14.11.2024
8. November 2024 - Pressemitteilung der Stadt Offenbach am Main
Der Seniorenrat der Stadt lädt zu seiner letzten öffentlichen Sitzung in diesem Jahr ein. Sie findet am Donnerstag, 14. November, von 16 bis 18 Uhr im Seniorentreff Emil-Renk-Haus in Offenbach Tempelsee statt.
Seit der Seniorenratswahl im Oktober 2023, zu der über 30.000 Offenbacherinnen und Offenbacher aufgerufen waren, die 15 Mitglieder zu wählen, ist schon über ein Jahr vergangen. Neun Frauen und sechs Männer engagieren sich seither in vielfältigen Bereichen und blicken nun auf ihr erstes Jahr im Amt zurück. Sie wollen etwas in der Stadt bewegen und vor allem für die älteren Menschen da sein. Und das ist im ersten Jahr „schon ganz gut gelungen“, wie Matthias Gründler, der unter anderem für die Öffentlichkeitsarbeit zuständig ist, berichtet.
SeniorenKino im Filmklubb am 13.11 2024:"ARTHUR DER GROSSE"

28. Oktober 2024
Zum dritten Mal präsentiert der Filmklubb Offenbach in Zusammenarbeit mit dem Seniorenrat Offenbach, im Isenburgring 36 am Mittwoch, den 13. November 2024, einen fesselnden und bewegenden Film, die Geschichte eines unvergesslichen Abenteuers, bei dem ein Straßenhund eine wichtige Rolle spielt.....
Einlass 14.30 Uhr, Beginn 15.00 Uhr. Reduzierter Eintritt 6 € für Senioren! Speisen und Getränke werden angeboten.
Mitglieder des Seniorenrat Offenbach werden auch vor Ort sein. Wir freuen uns auf Ihren Besuch!!
Der Herbst ist da: jährliche Auffrischimpfungen für Personen ab 60 Jahren!
26.Oktober 2024
Die Ständige Impfkommission (STIKO) am Robert-Koch-Institut ruft alle Personen über 60 Jahre auf, sich jetzt gegen die saisonale Grippe (Influenza) impfen zu lassen. Das Gleiche gilt für die Covid-19-Impung, insbesondere für Senioren mit chronischen Erkrankungen. Sprechen Sie bitte ihren Hausarzt an!

"Der Ballon ist gestartet" - großartige Resonanz bei der Premiere des Seniorenkinos

29. August 2024
Die Spannung bei dem Seniorenrat Offenbach und Nicole Werth, der Inhaberin des Filmklubbs, am vergangenen Mittwoch war natürlich sehr groß. Nur gut eine Woche zuvor war die Kooperation festgeklopft worden und die Werbung für das Seniorenkino und den Film "Liebesbriefe aus Nizza" gestartet. Optimistisch wurde mit ca. 30 Gästen kalkuliert, doch dann die Überraschung: Bei Filmbeginn gab es weder einen freien Stuhl, noch ein freien Sessel oder einen freien Platz auf einem der Sofas! Ungefähr 60-70 Seniorinnen und Senioren hatten an dem heißen Sonnentag den Weg in den Filmklubb gefunden.
Das Team vom Filmklubb hatte liebevoll die Premierenveranstaltung vorbereitet. Natürlich war der Kuchen schnell ausverkauft, aber ob kalte oder heiße Getränke, alles lief wie am Schnürchen. Die Gastgeberin begrüßte ihre Gäste, eine der Initiatorinnen, Frau Umminger vom Seniorenrat, brachte ihre Freude zum Ausdruck, ob des großen Interesses.
Nachdem der Bauchladen mit leckerem Eiskonfekt auch noch im Nu ausverkauft war, ging der Film los und die Stimmung war prächtig. Es gab viel Situationskomik und immer wieder überraschende Wendungen, die viele Lacher und am Ende großen Applaus auslösten.
Zur Freude aller Besucher und des Seniorenrates hat Nicole Werth noch "mehrere tolle Filme in der Pipeline" und die Fortsetzung folgt! Bereits am Mittwoch, den 18. September 2024, wird der ebenfalls humorvolle Film "OH LA LA, wer ahnt denn sowas?"(s.o.) gezeigt. Eintritt: 6 Euro/Person.
Ab September ist der Einlass bereits um 15 Uhr, der Beginn um 15.30 Uhr!!
Seniorenrat kooperiert mit Filmklubb Offenbach
9. August 2024
Der Filmklubb Offenbach, unter Leitung von Nicole Werth, lädt am Mittwoch, den 28. August 2024 um 16 Uhr zur
Premiere von "KINO FÜR SENIOREN" ein! Zum ermäßigtem Preis von nur 6 € an der Kinokasse wird der aktuelle Film
"LIEBESBRIEFE AUS NIZZA - Altsein schützt vor Liebe nicht"
Dieser französische Film ist eine umwerfende Sommerkomödie über eine so wilde wie wahnwitzige Vendetta an der Côte d'Azur. Mit herrlichen Pointen entfaltet Regisseur Ivan Calbérac („Frühstück bei Monsieur Henri“) eine grandiose und sehr romantische Screwball-Komödie über den dritten und den vierten Frühling im Leben. Eine Revanche à trois voller Situationskomik, die mit viel Humor zeigt, dass kein Alter vor frischer Verliebtheit und später Rache schützt.
Einlass ist 15.30 Uhr; für Kaffe und Kuchen und Getränke ist gesorgt.
Ort: Filmklubb, Isenburgring 36, 63069 Offenbach
nic@filmklubb.de
Zusammen alt werden in Offenbach
4. August 2024
Die Offenbacher SPD-Fraktion hatte am 30.7.2024 zu einer Veranstaltung mit dem Titel "Zusammen alt werden in Offenbach" nachmittags ins Café Frieda eingeladen. Auf dem Podium diskutierten der Sozialdezernent Martin Wilhelm, der Vorsitzende des Seniorenrates Horst Thon, die Vorsitzende der SPD AG 60+ Rosa Kötter und Sigrid Isser, die 1. Vorsitzende der Seniorenhilfe. Die Moderation übernahm kurzfristig die Fraktionsvorsitzende der SPD-OF Helena Wolf, da Dr. Christian Grünewald, Vorsitzender des Sozialausschusses OF, wegen Krankheit absagen musste.
Trotz großer Hitze kamen 20 bis 30 SeniorInnen in den Park, sie wurden mit viel Wasser, Kaffee und Kuchen versorgt.
Die Diskutanten waren sich einig, dass in der Zukunft deutlich mehr finanzielles Engagement der Stadt notwendig sein wird, um die vielen Aufgaben im Zusammenhang mit der Überalterung unserer Gesellschaft bewältigen zu können. Das reine ehrenamtliche Wirken der verschiedenen Gruppen wird absolut nicht ausreichen, auch wenn eine gute Kommunikation und Kooperation besteht. Natürlich gibt es einige kleine Fortschritte, aber auch wenn die Kasse des Kämmeres klamm ist, muss sich Einiges verbessern. Von der Seite des Seniorenrates Offenbach wurde erneut an die Einrichtung einer Seniorenberatungsstelle als wichtige Strukturmaßnahme erinnert.
Am Ende des Treffens kamen alle Teilnehmer überein, dass neben der Umsetzung und Fortschreibung des kommunalen Altenplans, auch solche Veranstaltungen wünschenswert und sinnvoll sind.
Seniorenrat-Offenbach hilft
Offenbach-Post vom 11.07.2024
„Lagen mit panischer Angst im Bett“
Offenbach – Wenn Alfred Schlape aus dem Fenster seines Zimmers im Elisabeth-Maas-Haus blickt, hat er immer was zu sehen. Doch darauf könnte er gut verzichten. Rangierende Laster, von Baufahrzeugen zugeparkte Einfahrten, ständig Durchgangsverkehr. Vom Lärm abgesehen, dauerndem Piepen, Dröhnen, Geschrei. „Manchmal regeln die Bauarbeiter hier den Verkehr, es spielen sich unglaubliche Szenen ab“, sagt er kopfschüttelnd.
Seit etwas mehr als einem Jahr wohnt er im Seniorenheim an der Andréstraße und damit genau gegenüber einer Großbaustelle, wo auf dem EVO-Gelände das dritte Rechenzentrum entsteht. Als kürzlich der Seniorenrat die Einrichtung besuchte, um sich mit den Bewohnern über deren Sorgen und Nöte auszutauschen, kam das Thema auf den Tisch.
Auch Mitbewohnerin Inge Quandt leidet unter den Auswirkungen der Baustelle. Der ständige Lärm ab dem frühen Morgen, auch an Samstagen, sei belastend. Es sei für sie schwierig geworden, mit ihrem Rollator spazieren zu gehen, da die Gehwege oft von Fahrzeugen blockiert würden und in einem schlechten Zustand seien durch die schweren Lkw, die dort wendeten und hielten. „Das sind Stolperfallen, wobei das ein verharmlosender Ausdruck ist für die konkrete Gefahr, zu stürzen und sich schwer zu verletzen“, pflichtet Matthias Gründler, Sprecher des Seniorenrats, bei. Er wünscht sich seitens des Bauträgers und der Stadt mehr Sensibilität und Wertschätzung für die Senioren, die sich wegen der Baustelle seit mehr als einem Jahr quälen, ohne irgendeinen Ausgleich oder späteren Nutzen.
Besonders schlimm sei es im vergangenen Sommer gewesen, blickt Slavica Kobas, Leiterin des Elisabeth-Maas-Hauses, zurück: „Da gab es Erdbohrungen, von denen unser ganzes Haus massiv vibriert hat. Einige unserer Bewohner fühlten sich an den Krieg zurückerinnert. Die lagen im Bett und hatten panische Angst.“
Derzeit sieht sie als größtes Problem die teils blockierte Ein- und Ausfahrt. So könnten Besucher und Dienstleister wie Fußpfleger nicht parken, aber auch Krankentransporte oder gar der Notarzt. Das könne gefährlich werden und dürfe vor einem Altenheim nicht passieren.
Sie habe in der schlimmsten Phase die Baustelle aufgesucht und versucht, einen Ansprechpartner zu finden. Das sei gelungen, der Herr sei freundlich gewesen und habe angeboten, als kleine Entschädigung ein Fest für die Nachbarn auszurichten. „Eines Tages meldete er sich einfach nicht zurück, war kein Kontakt möglich“, sagt Kobas. Das Vorgehen habe auch die Bewohner enttäuscht und sei nicht im Sinne einer guten Nachbarschaft.
Mit den Vorwürfen konfrontiert, drückt Robert Schuh, Development Manager des Generalbauunternehmens TSL, das im Auftrag der Firma Vintage das Rechenzentrum errichtet, sein Bedauern aus. Er gibt unumwunden zu: „Da gibt es nichts zu beschönigen. Für die Anwohner ist eine solche Baustelle der absolute Terror.“
Gerade in einem Mischgebiet wie diesem mit beengten Verhältnissen seien Schwertransporte und leider mitunter notwendige Nachtarbeiten eine Zumutung, der Baustellen- und Anlieferverkehr jeden Tag immens. Die Subunternehmen würden immer wieder an Rücksichtnahme gegenüber der Nachbarschaft erinnert. „Gerade das Zustellen der Einfahrt geht gar nicht, da müssen wir noch besser drauf achten“, nimmt er sich vor.
Dass nicht ausreichend informiert worden sei, will er nicht stehen lassen. Alle Nachbarn hätten im Vorfeld der Arbeiten schriftliche Informationen erhalten, auch sei eigens eine Mailadresse für Beschwerden der Anwohner eingerichtet worden, die auch genutzt worden sei. „Um die Parkplatzsituation zu entschärfen, haben wir eigens Ersatzparkplätze an der Strahlenbergerstraße eingerichtet“, berichtet er.
Die schwierigste Bauphase sei nun überstanden. Es kämen noch die 24 Meter langen Kamine, ansonsten sei der Innenausbau an der Reihe, der mit weniger Belästigungen verbunden sei. Bis Jahresende sollen die Arbeiten abgeschlossen sein. Die Abwärme des Rechenzentrums werde ins Netz der EVO eingespeist, wodurch alle einen Nutzen hätten. Nach Ende der Bauarbeiten werde die Straße repariert. Schuh: „Dazu sind wir verpflichtet.“
Bezüglich des Festes entschuldigt er sich: „Informationen sind leider nicht immer weitergeleitet worden. Es ist eine internationale Großbaustelle, das Personal hat sich geändert.“ Eine in Offenbach ansässige Kollegin soll ab sofort feste Ansprechpartnerin sein. Das Feier-Angebot stehe nach wie vor.
Kobas freut sich über die erneute Kontaktaufnahme, setzt nun auf eine andere Art des Entgegenkommens: „Wir feiern morgen ohnehin unser Sommerfest. Aber die Bewohner wünschen sich schon lange eine Überdachung im Garten, die konnten wir uns bisher nicht leisten. Vielleicht klappt es?“ Ein versöhnliches Ende scheint also möglich...
Bewegt durch den Sommer
27. Juni 2024
Am 24. Juni 2024 trafen sich auf Einladung der Stadt (Juliane Timmerberg, Koordinierungsstelle für offene Seniorenarbeit) und der SV Gemaa Tempelsee 1927 e.V. auf deren Sportgelände sechs Senioren und Seniorinnen (fünf Männer, eine Frau) zum Probetraining im Gehfussball. Diese Variante ist schonender, aber kaum weniger dynamisch, und deshalb für ältere Menschen gut geeignet, die zusammen mit anderen aktiv sein wollen, aber aus gesundheitlichen Gründen nicht mehr so belastbar sind. Vorkenntnisse sind nicht erforderlich, so dass auch beispielsweise Frauen, die noch nie Fußball gespielt haben, mitmachen können. Es wird auf kleinere Tore ohne Torwart gespielt, Bälle über Hüfthöhe und Kopfbälle sind nicht erlaubt, es darf nicht gerannt werden, d.h. ein Fuß muss immer am Boden sein.
Als ehemaliger Handballer und Hobbyfussballer nahm auch der Vorsitzende des Seniorenrats, Horst Thon, teil. Anfangs skeptisch, war er schließlich begeistert vom nicht nur aufgrund der sommerlichen Temperaturen anstrengenden Vergnügen und Gemeinschaftserlebnis. Auch Frank Bartenstein, Vorsitzender des Fördervereins der Gemaa, ließ es sich nicht nehmen mitzuspielen. Thon hebt hervor: "Er hat voller Freude bewiesen, dass er mich immer noch tunneln kann”, waren die beiden früher doch häufig aufeinander getroffen, Bartenstein als Stürmer der Waldis, Thon als Torwart der Auswahlmannschaft der hessischen Rechtsanwälte. Alle, auch die bislang einzige Frau, wollen wiederkommen. Für den Seniorenrat versprach Thon, die Werbetrommel zu rühren. Am 1.7.2024 trifft man sich um 18 Uhr wieder.
Die hessische Landesseniorenvertretung traf sich erstmals mit der hessischen Ministerin für Familie, Senioren, Sport, Gesundheit und Pflege
Juni 2024
Landesseniorenvertretung Hessen führt Gespräch zur Seniorenpolitik
Vor wenigen Tagen traf sich der gesamte Vorstand der Landesseniorenvertretung Hessen e.V. (LSVH) mit der
neuen hessischen Ministerin Diana Stolz zur Erörterung seniorenpolitischer Themen.
Hier gibt es den kompletten Artikel.
SAVE THE DATE !!

Seniorenrat Offenbach plant großes Sommerfest
Der Seniorenrat Offenbach freut sich, die Offenbacher Seniorinnen und Senioren zu einem besonderen Ereignis einzuladen: Ein großes Sommerfest, das am 4. Juli 2024 voraussichtlich ab 17.30 Uhr auf dem Gelände der Parkside Studios in der Friedhofstraße stattfinden wird.
Seit seiner Neuwahl hat sich der Seniorenrat erfolgreich organisiert und nimmt aktiv an den verschiedenen städtischen Ausschüssen und Kommissionen teil. Auch persönliche Kontakte zu Offenbacher Seniorenheimen wurden hergestellt. Nun ist es an der Zeit, den direkten Kontakt zu den Offenbacher Senioren herzustellen.
Unter dem Motto "Markt der Möglichkeiten für Senioren" bietet diese Veranstaltung eine einzigartige Gelegenheit für Interessierte, sich über verschiedene Organisationen zu informieren, die sich für ihre Anliegen in Offenbach einsetzen. Zusätzlich zu dieser informativen Ausstellung erwartet die Besucher ein unterhaltsames Programm: Die "Lonely Hearts Club Band" unter der Leitung von Volker Rebell wird die alten Beatles-Hits wiederaufleben lassen, während Frank Hamburger und sein Team für das leibliche Wohl sorgt.
Der Seniorenrat Offenbach möchte möglichst viele Organisationen einbeziehen und lädt daher alle Interessierten herzlich ein, sich zu präsentieren. Für weitere Informationen wenden Sie sich bitte an: seniorenrat.offenbach@web.de
Seniorenrat fordert erneut Beratungsstelle in Offenbach
OP vom 05.06.2024
Alle Kommunen im Kreis haben sie, nur Offenbach nicht: Seit Jahren fordert der Seniorenrat die Einrichtung einer Beratungsstelle für Senioren. Sozialdezernent Martin Wilhelm (SPD) sieht dafür jedoch kaum finanzielle Möglichkeiten.
Offenbach – Eine Anlaufstelle speziell für ältere Bürger, an die sie sich mit ihren Fragen und Problemen wenden können und unabhängig beraten werden: Was nach einer selbstverständlichen Einrichtung einer jeden Großstadt klingt, gibt es in Offenbach bislang nicht. Im Gegensatz zum Kreis, wo jede Kommune über eine solche Stelle verfügt (dazu Kasten). Deren Dienste dürfen aber nur von Bürgern der jeweiligen Gemeinde genutzt werden.
Beratungsstellen überall im Kreis
Im Kreis Offenbach gibt es in allen Städten und Gemeinden kommunale Seniorenberatungsstellen. In elf Städten und Gemeinden sind sie unter städtischer Trägerschaft tätig. Für Hainburg und Mainhausen ist der Caritasverband Träger im Auftrag der Gemeinden. Die Stellen sind alle unterschiedlich aufgestellt, dennoch haben sie sich inhaltlich vergleichbar ausgerichtet. Im Mittelpunkt steht der hilfe- und ratsuchende ältere Mensch. Der Arbeitsauftrag orientiert sich am Bedarf der Senioren. Alle älteren Bürger aus der jeweiligen Kommune sowie deren Angehörige können die Beratung in Anspruch nehmen. Diese ist neutral, kostenlos und unabhängig von wirtschaftlichen Interessen jeglicher Art.
Seit Jahren fordert der Seniorenrat die Einrichtung einer solchen Stelle, auch die städtische Altersplanung spricht sich dafür aus. So wurde 2017 in der Fortschreibung der Bedarfsplanung für ältere Menschen in Offenbach die Notwendigkeit einer derartigen Beratungsstelle erkannt. Bisher scheiterte das Vorhaben jedoch. Nun macht der im vergangenen Jahr neu gewählte Seniorenbeirat ernst: Er fordert den Magistrat und die Stadtverordneten schriftlich zur „schnellstmöglichen Umsetzung“ auf und will in der morgigen Sitzung der Stadtverordnetenversammlung auf das Thema aufmerksam machen.
„Eine Beratungsstelle ist von uns allen gewollt und unbedingt notwendig“, sagt Vorsitzender Horst Thon im Gespräch mit unserer Zeitung. Der aus 15 Mitgliedern bestehende Seniorenrat ist eine Interessenvertretung der Offenbacher über 60. Er soll die Stadtregierung, Magistrat und Verwaltung in allen Belangen beraten, in denen ältere Bürger betroffen sind.
Standort beispielsweise im früheren Kaufhof-Gebäude
Mit dem Sozialamt sei man in gutem Austausch. „Die sind sehr bemüht, es hinzukriegen“, lobt Thon. Es gehe darum, zunächst die Strukturen für die Stelle zu schaffen. „Das bedeutet, die vorhandenen Kräfte zu bündeln und entsprechend einzusetzen“, erklärt der Rechtsanwalt. Neues Personal sei also nicht unbedingt erforderlich, und auch bei der Örtlichkeit ließen sich bestimmt Lösungen finden. Man denke etwa an das ehemalige Kaufhof-Gebäude, das derzeit zur Station Mitte umgebaut wird und sich in städtischer Hand befindet. „Da würde eine Seniorenberatungsstelle sehr gut rein passen“, finden Thon und seine Mitstreiter.
Von älteren Menschen, mit denen sie sprächen, komme stets die Rückmeldung, dass sie sich eine Anlaufstelle wünschten und sie auch aufsuchen würden. Welche Schwerpunkte sie konkret haben sollte, müsse sich erst zeigen. So könnte einer beispielsweise in der Digitalisierung liegen, dem Umgang mit Smartphones. Aber auch soziale Fragen seien sicher stark gefragt. Und für viele Senioren wäre ein zentraler Treffpunkt, wo sie einander begegnen können, eine Bereicherung: „Vielen fehlt es an Umgang mit anderen“, weiß Thon. Der Seniorenrat biete daher ausdrücklich seine Mitarbeit bei der konzeptionellen und inhaltlichen Gestaltung der Beratungsstelle an. Er betont: „Es geht nicht darum, zu meckern, sondern darum, Ältere aktiv zu beteiligen.“
Ähnliches Angebot wurde bereits aus Kostengründen gestrichen
Sozialdezernent und Kämmerer Martin Wilhelm (SPD) hat Verständnis für die Forderung, dämpft aber die Erwartungen. Grund ist, wie immer, das Geld. „Wir können die Forderung des Seniorenrats, eine Beratungsstelle für Seniorinnen und Senioren einzurichten, inhaltlich sehr gut nachvollziehen“, teilt er mit. Ein ähnliches Angebot habe es vor circa 20 Jahren bereits gegeben, das aus Kostengründen indes eingespart werden musste.
Ob die Stadt in Zukunft die Möglichkeit habe, eine Seniorenberatung einzurichten, hänge vor allem von der finanziellen Situation ab. „Wir sind aktuell dabei, alle inhaltlichen Punkte zur Fortschreibung des Altenplans zusammenzustellen, der planmäßig bis Ende dieses Jahres den Stadtverordneten vorgelegt werden soll“, informiert Wilhelm. „Dann wird die Einrichtung einer Seniorenberatung erneut eine wichtige Forderung sein.“
Anschließend folge eine Priorisierung der Maßnahmen. „Zu einem so frühen Zeitpunkt kann deswegen keine Aussage zur Umsetzung einer einzelnen Maßnahme getroffen werden“, so der Sozialdezernent.
Von Veronika Schade
Seniorenrat Offenbach ruft zur Teilnahme an Europawahl auf
"Jede Stimme für ein demokratisches, soziales, offenes und vielfältigees Europa zählt", heißt es in einem Wahlaufruf des
Offenbacher Seeniorenrats. Das Gremium appeliert vor allem an Ältere, zur Wahl zu gehen und "mit ihrer Stimme für eine
der demokratischen Parteien das Erstarken rechtspopulistischer und rechtsextremer Parfteien zu verhindern", so Sprecher
Dr. Matthias Gründler. "Mehr denn je gilt es, für unsere Demokratie, für Respekt und Menschenwürde, Frieden und Sicherheit
einzustehen." Eine besondere Verantwortung kommt den Senioren auch aus dem Grund zu, weil die Gruppe der über
64-Jährigen dem Rat zufolge mit 18,8 Millionen, zahlenmäßig die stärkste Wählergruppe in Deutschland ist.
"Eventuelle Gehbehinderung, Immobilität oder Abwesenheit sind kein Grund auf sein Wahlrecht zu verzichten", appeliert der
Seniorenrat. Die Beantragung des Wahlscheins für die Briefwahl ist in Offenbach sowohl postalisch oder per Mail unter
statistikwahlen@offenbach.de möglich.
(Offenbach-Post vom 23.Mai 2024)