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Pressemitteilungen

16. 8. 2019 - es stand in der OP

"Mehr Bänke für Senioren"   -> hier der Artikel >>

27.4.19 Seniorenratssitzung

Für ein faires Miteinander

Seniorenrat beschäftigt sich mit der Situation älterer Menschen im Straßenverkehr. 

Hier kommen Sie zu dem Bericht in der Offenbach-Post >> klicken >>

 

Pressemitteilung 20. 6. 2018 - Offenbacher leben am häufigsten in Alterarmut

21.06.2018

Offenbacher leben am häufigsten in Alterarmut – mehr als irgendwo in Deutschland

Erneut beklagt der Seniorenrat die Tatsache, dass alte Offenbacher öfter als in anderen Städten von Alternot betroffen und bedroht sind. Der Seniorenrat will bei einem Hearing am 7. August 2018 Ursachen und Folgen erörtern. Erfreut begrüßten die Räte gestern die Zusage von Prof. Dr. Sell, Remagen, die geplante Veranstaltung mit einem Referat über die Altersarmut in Deutschland zu eröffnen. Prof. Dr. Sell ist Sozialwissenschaftler an der Hochschule Koblenz/Campus Remagen und anerkannter Experte zum Thema Altersarmut.

Das nun vereinbarte Programm sieht vor, dass bei dem Hearing im Rathaus Sprecher Offenbacher Sozialverbände bzw. der Tafel zu Wort kommen: Vorgesehen sind Frau Sparr (Tafel), Frau Wittfeld (Caritas) und Herr Schwoll (VdK). Sie sollen über ihre Kenntnisse und praktischen Erfahrungen mit den wachsenden Problemen der Altersarmut berichten. Anschließend gibt es Raum für eine offene Diskussion der Besucher, die Bruno Persichilli moderieren wird. Im Schlusswort wird Wolfgang Reuter die Ergebnisse zusammen fassen.

Auf seiner Erkundungstour durch Sozialeinrichtungen hat der Seniorenrat im Mehrgenerationenhaus des Vereins Lebenszeiten in der Weipertsblochstraße 58 getagt. Begrüßt wurden die Seniorenräte von Frau Mahshid Najafi, vom Verein Lebenszeiten, die stolz von der regen Nutzung des Gemeinschaftssaals berichtete. Im mittlerweile als Quartiersaal bekannten Raum haben in den letzten zehn Jahren zahlreiche Veranstaltungen, Vorträge, Diskussionen, Ausstellungen und Feiern stattgefunden, u.a. gut besuchte Sommerfeste, Theater im Hof und Konzerte.

Das erfreuliche Ergebnis solidarischer Zusammenarbeit von Menschen aus verschiedenen Generationen und Nationen überzeugte die Mitglieder des Rates einmal mehr von der Notwendigkeit Mehrgenerationenhäuser auch in anderen Stadtteilen zu fordern, so wie dies schon in den Wohnungspolitischen Leitlinien und im Kommunalen Altenplan beschrieben ist. Mehrgenerationenwohnhäuser fördern sehr das gedeihliche Zusammenleben von Jung und Alt. Sie sollten deshalb von der Stadt mit geeigneten Grundstücken und Zuschüssen gefördert werden.

VisP Wolfgang Reuter. Tel: 069 894558


Pressemitteilung 18. 5. 2018 - Wahl zum 2. Seniorenrat 2018

21.05.2018

Seniorenrat der Stadt Offenbach
Vorsitzende Emma Gros
Tel: 069 856229

Pressemitteilung zur Seniorenratswahl 18. 5. 2018

In seiner Mai-Sitzung befasste sich der Offenbacher Seniorenrat mit der im Herbst fälligen Neuwahl des Rates. Nach der Amtlichen Bekanntmachung wird der 2. Seniorenrat am 10. Oktober 2018 gewählt. Zu wählen sind im Oktober 15 Mitglieder des Seniorenrates, die das 60. Lebensjahr vollendet haben und seit mindestens 6 Monaten ihren Hauptwohnsitz in Offenbach haben. Erstmals wird diese Wahl ausschließlich als Briefwahl durchgeführt. Die Möglichkeit der Briefwahl kann alten Menschen die Teilnahme an der Wahl erleichtern. Das Wahlamt kann mit der Briefwahl Arbeit und Kosten sparen. Wahlvorschläge müssen von mindestens 30 Wahlberechtigten unterschrieben sein und bis spätestens 2. August 17 Uhr beim Wahlamt eingereicht werden (besser früher, falls formale Mängel zu korrigieren sind).

Mit den Wahlvorschlägen sind einzureichen:

  • Schriftliche Einverständniserklärung der Bewerberin / des Bewerbers
  • Eine Bescheinigung des Wahlamtes dass die Voraussetzungen der Wählbarkeit erfüllt sind
  • Namen, Vornamen und Anschrift der Unterzeichnerinnen und Unterzeichner der Wahlvorschläge sowie eine Bescheinigung des Wahlamtes über deren Wahlberechtigung.

Alle erforderlichen Formulare können auf der Seite der Stadt Offenbach heruntergeladen werden unter Rathaus und Service > Wahlen und Abstimmungen > Wahl zum 2. Seniorenrat.

Der Seniorenrat berät nach seiner Satzung Stadtverordnete und Magistrat in seniorenrelevanten Fragen. Er fordert seniorengerechte Wohnungen – bezahlbar und barrierefrei -, sichere Altenwege, öffentliche Toiletten in der Innenstadt und Seniorenbänke im öffentlichen Raum.

Der Seniorenrat möchte das Verständnis zwischen Jung und Alt fördern und älteren Menschen die Teilhabe am kulturellen und gesellschaftlichen Leben ermöglichen. Großes Ziel ist, dass alle Menschen bis ins hohe Alter in ihrem vertrauten Umfeld leben können, würdevoll, selbstbestimmt, frei von Sorgen und Not. Für diese Aufgaben werden Frauen und Männer gesucht, die über Erfahrung mit Problemen älterer Menschen verfügen und bereit sind, ihre Kenntnisse, Zeit und Engagement in die Arbeit des Seniorenrates einzubringen. Die Offenbacher Sozialverbände ermuntert der amtierende Seniorenrat geeignete Vorschläge zu machen. Insbesondere wünscht sich der Rat Menschen mit Migrationshintergrund im neuen Gremium.

ViSP Wolfgang Reuter, Telefon 069 894558


Pressemitteilung - 21. 3. 18 Tätigkeitsbericht 2017

21.03.2018

Seniorenrat der Stadt Offenbach
Vorsitzende Emma Gros
Tel: 069 856229

Ergebnisse eines arbeitsreichen Jahres spiegeln sich im Tätigkeitsbericht 2017 den der Seniorenrat kürzlich beschlossen hat. Zu neun Arbeitssitzungen trat der Seniorenrat im Berichtsjahr zusammen. In der Regel tagte der Rat in Senioreneinrichtungen Offenbacher Wohlfahrtsverbände. Seltener im Offenbacher Rathaus. Zu den Routinesitzungen kamen zwei ganztägige Workshops im Hainbachtal hinzu bei denen das Leitbild der Seniorenratsarbeit formuliert wurde.

Bei einem Jahrsempfang für die Spitzen der Offenbacher Wohlfahrtsverbände sprach der Vorsitzende des Hessischen Mieterbundes Wolfgang Hessenauer, Wiesbaden, über das Problem alter Menschen, bezahlbare Wohnungen im Rhein-Main-Gebiet zu finden.

Ansonsten zeigen die Programme der Arbeitssitzungen des Seniorenrates ein buntes Bild. Themen waren zum Beispiel die Umgestaltung des Marktplatzes, der städtische Sozialbericht, der Mangel an öffentlichen Toiletten, die Fortschreibung des kommunalen Altenplanes, die wachsende Altersarmut in unserer Stadt und die Entwicklung der Renten.

Nach intensiver Beratung empfahl der Seniorenrat dem Magistrat und der Stadt- verordnetenversammlung den Seniorenrat in Zukunft per Briefwahl wählen zu lassen. Gespräche mit dem städtischen Wahlamt hatten ergeben, dass die Briefwahl, wie sie bei allen anderen Wahlen üblich ist, für Senioren nicht nur praktischer ist, sondern auch kostengünstiger.

Bei der Vorbereitung der im Herbst fälligen Neuwahl des Seniorenrates will der Seniorenrat dafür werben, dass Menschen mit Migrationshintergrund sich für die Arbeit im Seniorenrat interessieren und wählen lassen.

ViSPG: Wolfgang Reuter, Tel:069894558

Pressemitteilung 14. Feb. 2018 - Altersarmut

14.02.2018

Seniorenrat der Stadt Offenbach
Vorsitzende Emma Gros
Tel: 069 856229 

Offenbacher leben am häufigsten in Altersarmut – mehr als irgendwo in Deutschland.

Dieser Bericht im ARD-Rentenreport hat Mitglieder des Offenbacher Seniorenrates aufgeschreckt. Schon die Studie der Bertelsmann-Stiftung belegte, dass der Wandel der Arbeitswelt die Altersarmut in Deutschland steigen lässt. Auf dieses Problem der zunehmenden Altersarmut in unserer Stadt wurde schon in der Fortschreibung des Offenbacher Altenplanes hingewiesen. Nun hat der ARD-Rentenreport noch einmal drastisch gezeigt, dass fast jeder dritte Deutsche Furcht vor Altersarmut hat – und dass gerade in Offenbach dazu Anlass besteht.

Das wird wohl auch nach dem neuen Koalitionsvertrag von CDU, CSU und SPD nicht besser. Zwar haben die Koalitionspartner sich darauf geeinigt, die gesetzliche Rente bis zum Jahr 2025 auf heutigem Niveau von 48 Prozent abzusichern, sie also nicht weiter abzusenken. Aber damit werden die Renten weiterhin nicht den steigenden Mieten und Lebenshaltungskosten gerecht. Ob die nun geplante Rentenkommission dazu tatsächliche Verbesserungen vorschlägt und ob der Bundestag dann entsprechend beschließen wird, bleibt offen.

Der Offenbacher Seniorenrat denkt jetzt daran, im Sommer ein Hearing zur Altersarmut in Offenbach zu organisieren, um Experten anzuhören, welche Chancen bestehen, der Altersarmut entgegen zu wirken.

ViSP Wolfgang Reuter Tel: 069 894558


Pressemitteilung 09.03.2017 - Neues Mitglied im Offenbacher Seniorenrat

09.03.2017

Seniorenrat der Stadt Offenbach
Emma Gros
Tel: 06985 2629
emma.gros(at)t-online.de 

Der Seniorenrat hat ein neues Mitglied. In der jüngsten Sitzung haben die Mitglieder des Rates ein weiteres Mitglied mit beratender Stimme berufen: Jörg Engelmann. Der Seniorenrat nutzt damit die Möglichkeit bis zu fünf sachkundige Bürger als Mitglieder mit beratender Stimme zu berufen.

In der gleichen Sitzung haben die Seniorenratsmitglieder ausführlich Erfahrungen der letzten Seniorenratswahl ausgetauscht. Nach intensiver Beratung mit der Leiterin des Wahlamtes der Stadt Offenbach, Frau Kolodziewski, einigte man sich auf den Vorschlag, den nächsten Seniorenrat per Briefwahl zu wählen. Bei genauem Hinsehen hat sich herausgestellt: Diese Form der Wahl ist nicht nur einfacher für ältere Bürger, die in einer Pflegeeinrichtung leben oder nicht mehr mobil genug sind das Wahlamt aufzusuchen, sie ist vor allem auch für das Wahlamt weitaus weniger personal- und kostenintensiv. Der Seniorenrat wird deshalb diesen Vorschlag der Offenbacher Stadtverordneten-Versammlung und dem Magistrat zuleiten und rechnet mit der Zustimmung der Gremien.

An die Mitgliederversammlung der Landesseniorenvertretung Hessen(LSVH), die demnächst in Gießen-Wieseck tagt, richten die Offenbacher erneut den Antrag, die Bundesregierung aufzufordern, Verordnungen und Verwaltungsvorschriften für den Straßenverkehr so zu überarbeiten, dass den Erfordernissen der demografischen Entwicklung Rechnung getragen wird. Gemeint ist, ältere und behinderte Menschen müssten im Straßenverkehr besser geschützt werden. Ähnlich der Schulwegsicherung sollten Regelungen für die Altenwegsicherung erarbeitet und vorgelegt werden.

Als Delegierte zur Mitgliederversammlung der Landesseniorenvertretung wurden Ingrid Breitenbach, Dieter Dänner und Hans Dick bestimmt. Sie fahren nach Gießen mit dem Auftrag, für die Zustimmung zu dem Offenbacher Antrag einzutreten.

ViSP
Wolfgang Reuter
Steinweg 8,
63073 Offenbach
Telefon:069 894558  
wolfgang.eduard.reuter(at)t-online.de


Bericht über die Arbeit des Seniorenrates im abgelaufenen Jahr

09.01.2017

Zu einer außerordentlichen Sitzung trat der Seniorenrat gestern zusammen. Gegenstand der Beratung war die Vertretung des Rates in den Ausschüssen der Stadtverordnetenversammlung und die Besetzung der SR-Arbeitskreise. Hauptthema der Diskussion war der Bericht über die Arbeit des Seniorenrates im abgelaufenen Jahr.

Der Seniorenrat kam im letzten Jahr zu sechs Sitzungen und einer Klausurtagung zusammen. Meistens tagten die Ratsmitglieder in Offenbacher Alteneinrichtungen, einmal auch im Rathaus, um mit dem neuen Sozialdezernenten, Bürgermeister P.Schneider, Anliegen älterer Menschen zu diskutieren. Ansonsten stand im Vordergrund die Forderung, die Neufassung des Altenplans alsbald vorzulegen.

Stolz verweist der Seniorenrat auf die Aufstellung der ersten seniorengerechten Bank Im Dezember in Lauterborn, die mit ihrer besonderen Gestaltung als Modell für weitere Seniorenbänke gedacht ist.

Die Anlage von Fußgängerüberwegen vor Alteneinrichtungen bleibt ein wichtiges Anliegen des Seniorenrates. Als ersten Erfolg sieht der Seniorenrat die Anlage von Zebrastreifen an der Andréstraße in der Nähe des Elisabeth-Maas-Hauses.

Als nächsten Schritt in dieser Richtung fordert der Seniorenrat Fußgängerüberwege vor dem DRK-Seniorenzentrum am Isenburgring/ EckeMarienstraße. Unabhängig davon hält der Seniorenrat an der Forderung nach einem Altenwegesicherungsplan fest.

ViSP
Wolfgang Reuter
Tel: 069 894558
wolfgang.eduard.reuter(at)t-online.de

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