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Pressemitteilungen

Pressemitteilung 28.8.2018 - aus der Seniorenratssitzung

28.08.2018

Der Offenbacher Seniorenrat wurde in seiner jüngsten Sitzung am 20. August 2018 von Bürgermeister Peter Schneider vom Ergebnis der Kandidatenfindung zur zweiten Wahlperiode des Seniorenrates informiert. Rechtzeitig eingegangen waren 15 Bewerbungen mit den notwendigen Unterschriften der Befürworter. Nach der Seniorenratssatzung muss somit keine aufwändige Briefwahl erfolgen. Stattdessen wurden die 15 Kandidaten vom Wahlausschuss bereits in ihr Amt berufen. Einige der neuen Seniorenratsmitglieder nahmen auch bereits als Gäste an der jüngsten Sitzung im Christine-Kempf-Haus teil. Der bisherige Seniorenrat wird bei seiner nächsten öffentlichen Sitzung am 2.Oktober die neuen Mitglieder frühzeitig in die Arbeit einbinden. Die konstituierende Sitzung des neuen Rates wird am 5. November 2018 stattfinden.

Auf der Tagesordnung vom 20.8.2028 stand auch der Punkt Nachlese zum Armutshearing - vor allem die Frage, was in unserer Stadt im Kampf gegen Altersarmut geschehen kann. Es bestand Einvernehmen, dass an diesem Problem im neuen Seniorenrat vertieft weiter gearbeitet werden wird. Das Thema soll nach erfolgter Konstituierung des neuen Rats in einer weiteren Sitzung zentraler Beratungspunkt sein.

ViSP
Wolfgang Reuter
Steinweg 8
63073 Offenbach
Tel: 069 894558


Pressemitteilung 20. 6. 2018 - Offenbacher leben am häufigsten in Alterarmut

21.06.2018

Offenbacher leben am häufigsten in Alterarmut – mehr als irgendwo in Deutschland

Erneut beklagt der Seniorenrat die Tatsache, dass alte Offenbacher öfter als in anderen Städten von Alternot betroffen und bedroht sind. Der Seniorenrat will bei einem Hearing am 7. August 2018 Ursachen und Folgen erörtern. Erfreut begrüßten die Räte gestern die Zusage von Prof. Dr. Sell, Remagen, die geplante Veranstaltung mit einem Referat über die Altersarmut in Deutschland zu eröffnen. Prof. Dr. Sell ist Sozialwissenschaftler an der Hochschule Koblenz/Campus Remagen und anerkannter Experte zum Thema Altersarmut.

Das nun vereinbarte Programm sieht vor, dass bei dem Hearing im Rathaus Sprecher Offenbacher Sozialverbände bzw. der Tafel zu Wort kommen: Vorgesehen sind Frau Sparr (Tafel), Frau Wittfeld (Caritas) und Herr Schwoll (VdK). Sie sollen über ihre Kenntnisse und praktischen Erfahrungen mit den wachsenden Problemen der Altersarmut berichten. Anschließend gibt es Raum für eine offene Diskussion der Besucher, die Bruno Persichilli moderieren wird. Im Schlusswort wird Wolfgang Reuter die Ergebnisse zusammen fassen.

Auf seiner Erkundungstour durch Sozialeinrichtungen hat der Seniorenrat im Mehrgenerationenhaus des Vereins Lebenszeiten in der Weipertsblochstraße 58 getagt. Begrüßt wurden die Seniorenräte von Frau Mahshid Najafi, vom Verein Lebenszeiten, die stolz von der regen Nutzung des Gemeinschaftssaals berichtete. Im mittlerweile als Quartiersaal bekannten Raum haben in den letzten zehn Jahren zahlreiche Veranstaltungen, Vorträge, Diskussionen, Ausstellungen und Feiern stattgefunden, u.a. gut besuchte Sommerfeste, Theater im Hof und Konzerte.

Das erfreuliche Ergebnis solidarischer Zusammenarbeit von Menschen aus verschiedenen Generationen und Nationen überzeugte die Mitglieder des Rates einmal mehr von der Notwendigkeit Mehrgenerationenhäuser auch in anderen Stadtteilen zu fordern, so wie dies schon in den Wohnungspolitischen Leitlinien und im Kommunalen Altenplan beschrieben ist. Mehrgenerationenwohnhäuser fördern sehr das gedeihliche Zusammenleben von Jung und Alt. Sie sollten deshalb von der Stadt mit geeigneten Grundstücken und Zuschüssen gefördert werden.

VisP Wolfgang Reuter. Tel: 069 894558


Pressemitteilung 18. 5. 2018 - Wahl zum 2. Seniorenrat 2018

21.05.2018

Seniorenrat der Stadt Offenbach
Vorsitzende Emma Gros
Tel: 069 856229

Pressemitteilung zur Seniorenratswahl 18. 5. 2018

In seiner Mai-Sitzung befasste sich der Offenbacher Seniorenrat mit der im Herbst fälligen Neuwahl des Rates. Nach der Amtlichen Bekanntmachung wird der 2. Seniorenrat am 10. Oktober 2018 gewählt. Zu wählen sind im Oktober 15 Mitglieder des Seniorenrates, die das 60. Lebensjahr vollendet haben und seit mindestens 6 Monaten ihren Hauptwohnsitz in Offenbach haben. Erstmals wird diese Wahl ausschließlich als Briefwahl durchgeführt. Die Möglichkeit der Briefwahl kann alten Menschen die Teilnahme an der Wahl erleichtern. Das Wahlamt kann mit der Briefwahl Arbeit und Kosten sparen. Wahlvorschläge müssen von mindestens 30 Wahlberechtigten unterschrieben sein und bis spätestens 2. August 17 Uhr beim Wahlamt eingereicht werden (besser früher, falls formale Mängel zu korrigieren sind).

Mit den Wahlvorschlägen sind einzureichen:

  • Schriftliche Einverständniserklärung der Bewerberin / des Bewerbers
  • Eine Bescheinigung des Wahlamtes dass die Voraussetzungen der Wählbarkeit erfüllt sind
  • Namen, Vornamen und Anschrift der Unterzeichnerinnen und Unterzeichner der Wahlvorschläge sowie eine Bescheinigung des Wahlamtes über deren Wahlberechtigung.

Alle erforderlichen Formulare können auf der Seite der Stadt Offenbach heruntergeladen werden unter Rathaus und Service > Wahlen und Abstimmungen > Wahl zum 2. Seniorenrat.

Der Seniorenrat berät nach seiner Satzung Stadtverordnete und Magistrat in seniorenrelevanten Fragen. Er fordert seniorengerechte Wohnungen – bezahlbar und barrierefrei -, sichere Altenwege, öffentliche Toiletten in der Innenstadt und Seniorenbänke im öffentlichen Raum.

Der Seniorenrat möchte das Verständnis zwischen Jung und Alt fördern und älteren Menschen die Teilhabe am kulturellen und gesellschaftlichen Leben ermöglichen. Großes Ziel ist, dass alle Menschen bis ins hohe Alter in ihrem vertrauten Umfeld leben können, würdevoll, selbstbestimmt, frei von Sorgen und Not. Für diese Aufgaben werden Frauen und Männer gesucht, die über Erfahrung mit Problemen älterer Menschen verfügen und bereit sind, ihre Kenntnisse, Zeit und Engagement in die Arbeit des Seniorenrates einzubringen. Die Offenbacher Sozialverbände ermuntert der amtierende Seniorenrat geeignete Vorschläge zu machen. Insbesondere wünscht sich der Rat Menschen mit Migrationshintergrund im neuen Gremium.

ViSP Wolfgang Reuter, Telefon 069 894558


Pressemitteilung - 21. 3. 18 Tätigkeitsbericht 2017

21.03.2018

Seniorenrat der Stadt Offenbach
Vorsitzende Emma Gros
Tel: 069 856229

Ergebnisse eines arbeitsreichen Jahres spiegeln sich im Tätigkeitsbericht 2017 den der Seniorenrat kürzlich beschlossen hat. Zu neun Arbeitssitzungen trat der Seniorenrat im Berichtsjahr zusammen. In der Regel tagte der Rat in Senioreneinrichtungen Offenbacher Wohlfahrtsverbände. Seltener im Offenbacher Rathaus. Zu den Routinesitzungen kamen zwei ganztägige Workshops im Hainbachtal hinzu bei denen das Leitbild der Seniorenratsarbeit formuliert wurde.

Bei einem Jahrsempfang für die Spitzen der Offenbacher Wohlfahrtsverbände sprach der Vorsitzende des Hessischen Mieterbundes Wolfgang Hessenauer, Wiesbaden, über das Problem alter Menschen, bezahlbare Wohnungen im Rhein-Main-Gebiet zu finden.

Ansonsten zeigen die Programme der Arbeitssitzungen des Seniorenrates ein buntes Bild. Themen waren zum Beispiel die Umgestaltung des Marktplatzes, der städtische Sozialbericht, der Mangel an öffentlichen Toiletten, die Fortschreibung des kommunalen Altenplanes, die wachsende Altersarmut in unserer Stadt und die Entwicklung der Renten.

Nach intensiver Beratung empfahl der Seniorenrat dem Magistrat und der Stadt- verordnetenversammlung den Seniorenrat in Zukunft per Briefwahl wählen zu lassen. Gespräche mit dem städtischen Wahlamt hatten ergeben, dass die Briefwahl, wie sie bei allen anderen Wahlen üblich ist, für Senioren nicht nur praktischer ist, sondern auch kostengünstiger.

Bei der Vorbereitung der im Herbst fälligen Neuwahl des Seniorenrates will der Seniorenrat dafür werben, dass Menschen mit Migrationshintergrund sich für die Arbeit im Seniorenrat interessieren und wählen lassen.

ViSPG: Wolfgang Reuter, Tel:069894558


Pressemitteilung 14. Feb. 2018 - Altersarmut

14.02.2018

Seniorenrat der Stadt Offenbach
Vorsitzende Emma Gros
Tel: 069 856229 

Offenbacher leben am häufigsten in Altersarmut – mehr als irgendwo in Deutschland.

Dieser Bericht im ARD-Rentenreport hat Mitglieder des Offenbacher Seniorenrates aufgeschreckt. Schon die Studie der Bertelsmann-Stiftung belegte, dass der Wandel der Arbeitswelt die Altersarmut in Deutschland steigen lässt. Auf dieses Problem der zunehmenden Altersarmut in unserer Stadt wurde schon in der Fortschreibung des Offenbacher Altenplanes hingewiesen. Nun hat der ARD-Rentenreport noch einmal drastisch gezeigt, dass fast jeder dritte Deutsche Furcht vor Altersarmut hat – und dass gerade in Offenbach dazu Anlass besteht.

Das wird wohl auch nach dem neuen Koalitionsvertrag von CDU, CSU und SPD nicht besser. Zwar haben die Koalitionspartner sich darauf geeinigt, die gesetzliche Rente bis zum Jahr 2025 auf heutigem Niveau von 48 Prozent abzusichern, sie also nicht weiter abzusenken. Aber damit werden die Renten weiterhin nicht den steigenden Mieten und Lebenshaltungskosten gerecht. Ob die nun geplante Rentenkommission dazu tatsächliche Verbesserungen vorschlägt und ob der Bundestag dann entsprechend beschließen wird, bleibt offen.

Der Offenbacher Seniorenrat denkt jetzt daran, im Sommer ein Hearing zur Altersarmut in Offenbach zu organisieren, um Experten anzuhören, welche Chancen bestehen, der Altersarmut entgegen zu wirken.

ViSP Wolfgang Reuter Tel: 069 894558


Pressemitteilung 27.11.2017 - Workshop im Hainbachtal

Seniorenbeirat Heinbachtal
Von links nach rechts: Emma Gros; Vors. Dieter Dänner; Elfriede Strack; Gertrud Helduser, Wolfgang Reuter, Stellv. Vors.; Reiner Martern; Herr Berg, Landesseniorenvertretung Hessen; Manfred Jäger  Foto: @ Frankfurt

27.11.2017

Der Offenbacher Seniorenrat fordert einen Seniorenbeauftragten für die Stadt und eine Koordinierungsstelle für die offene Seniorenarbeit. Alte Bürger stellen eine große Gruppe unserer Bevölkerung dar, die anders als andere Gruppen noch nicht durch eine(n) Beauftragte(n) in der Stadtverwaltung vertreten wird.

In einem ganztägigen Treffen im AWO-Waldcafé Hainbachtal befassten sich Mitglieder des Seniorenrates am Montag mit dem Leitbild ihrer Arbeit, den Oberzielen und geplanten Objekten. Unter der Moderation von Andrea Nispel diskutierten die Seniorenräte Chancen und Möglichkeiten der Durchsetzung ihrer Vorstellungen. Unterschiedliche Meinungen und Auffassungen wurden zunächst in bewährter Manie auf dem Flipchart und an Wandtafeln notiert und nach ausführlicher Diskussion zusammen gefasst.

Unter der Überschrift: „Wir wollen ….“ haben die Ratsmitglieder Oberziele definiert.

Zum Beispiel: „Alle Menschen sollen bis ins hohe Alter in ihrem vertrauten Umfeld leben können – würdevoll, selbstbestimmt und frei von Sorgen und Not“.

Daraus ergeben sich Aufgaben und Forderungen, Pläne und Projekte für das nächste Jahr. Solche Forderungen sind: Bau von seniorengerechten Wohnungen (bezahlbar und barrierearm); sichere Altenwege (Fußgängerüberwege und Warnschilder vor Alteneinrichtungen); öffentliche Toiletten in der Innenstadt; Seniorenbänke in Parks und Geschäftsstraßen.

Immer wieder will der Seniorenrat Öffentlichkeit und Stadtverordnete auf Probleme älterer Menschen aufmerksam machen. Deshalb hören Seniorenrats-mitglieder Anliegen älterer Menschen zu - etwa bei Besuchen in Senioren-einrichtungen -und sinnen auf Abhilfe. Dazu tagt der Rat regelmäßig öffentlich und diskutiert Probleme, die dort an ihn herangetragen wurden.

Der Seniorenrat wird Beschlüsse der kürzlich stattgefundenen Altenplankonferenz verfolgen und ihre Umsetzung begleiten.

Der Seniorenrat plant eine Arbeitsgruppe, die alten Menschen den Umgang mit neuen Techniken wie Smartphon, Laptop und Software nahebringt.

Der Seniorenrat möchte Kontakte mit Migrantenorganisationen intensivieren, auch mit dem Ziel, Kandidatinnen und Kandidaten für die Seniorenratswahlen im Herbst nächsten Jahres zu gewinnen.

Der Seniorenrat wird alternative Wohnformen diskutieren und denkt daran, sie bei der nächsten Baumesse oder bei einer eigenen Veranstaltung im nächsten Jahr zu publizieren. Ort und genaues Thema sind noch festzulegen.

Nach einigen Veränderungen, die sich altersbedingt in der personellen Zusammensetzung des Seniorenrates ergaben, z.B. Ausscheiden nach schwerer Krankheit oder Tod, will der Rat im neuen Jahr wieder einen Flyer herausbringen, der die geänderte Situation wiederspiegelt.

Anhang: Foto Teilnehmer SR-Workshop

ViSP Wolfgang Reuter Steinweg 8, 63073 Offenbach wolfgang.eduard.reuter@t-online.de


Pressemitteilung 6. Nov. 2017 Sitzung (zu Gast bei der BI in Rumpenheim)

06.11.2017

Der Offenbacher Sozialbericht 2016 war ein zentraler Punkt in der letzten Sitzung des Seniorenrates am 6. November 2017 in Räumen der Bürgerinitative Rumpenheim (BIR). Dr. Matthias Schulze-Boeing erläuterte den Ratsmitgliedern das Zahlenwerk.

Zuvor informierte der BIR-Vorsitzende Bruno Persichilli über die Aktivitäten der BIR, die seit vier Jahrzehnten die Interessen der Rumpenheimer Bürger vertritt. Die BIR hat sich zu Beginn ihrer Arbeit mit Erfolg für den Erhalt des Rumpenheimer Schlosses, das damals noch eine Ruine war, eingesetzt. Die Renovierung der derzeitigen Räume der BIR im Haus Landgraf-Friedrich-Straße 1 haben Mitglieder der Bürgerinitiative in Eigenleistung gestemmt. Die BIR belebt heute mit ihren kulturellen Veranstaltungen den Stadtteil.

Nach dem Erfolg der beiden Ü-90-Partys im Jahr 2014 vereinbarte der Seniorenrat im nächsten Jahr wieder die Offenbacher ab 90 Jahren zu einer Ü-90-Party einzuladen. Dieter Dänner, Hans Dick und Wolfgang Reuter werden ein Programm entwerfen und die Vorbereitungen treffen.

Einstimmig beschloss der Seniorenrat, die gute Zusammenarbeit mit Dr. Soltek und dem Klingspormuseum fortzusetzen und dafür mit einem Flyer zu werben. Zu den Mittwochs-Veranstaltungen sind auch in Zukunft Anmeldungen erwünscht.

In der Diskussion zum Sozialbericht 2016 fanden die Tabellen mit den Zahlenangaben über die älteren Offenbacher besondere Beachtung im Seniorenrat. Mit 21.700 Personen stellen die alten Menschen (über 64 J.) einen wichtigen Anteil der Bevölkerung unserer Stadt. In der Zeit von 2000 bis 2016 hat die Zahl der 75- bis 85-Jährigen am stärksten zugenommen, das ist ein Plus von 37 Prozent. Den Seniorenrat interessierte vor allem die absolute Zahl der über 90-Jährigen. 2014 lag sie noch bei 943. Inzwischen liegt die Zahl weit über tausend. Die genaue Zahl wird noch festgestellt. Der Seniorenrat will sie alle persönlich anschreiben und zur Ü 90-Party im neuen Jahr einladen.

ViSP Wolfgang Reuter Stellv. Vorsitzender


Pressemitteilung 7.9.2017 - Die Gestaltung des Marktplatzes war Thema einer Diskussion in der letzten Sitzung des Seniorenraten

07.09.2017

Seniorenrat der Stadt Offenbach
Vorsitzende Emma Gros
Telefon: 069 856229
Mobil: 0178-6994673
emma.gros(at)t-online.de 

Der Marktplatz soll seniorenfreundlich werden

In seiner letzten Sitzung im Rathaus diskutierten Mitglieder des Seniorenrates mit Oberbürgermeister Horst Schneider die Umgestaltung des Marktplatzes. Marktplatz und Wilhelmsplatz sind in unserer Stadt die Punkte, die von alten Menschen aus den verschiedenen Stadtteilen am häufigsten begangen werden. Für den Seniorenrat ist deshalb die Möglichkeit, dass alte Menschen dort ungefährdet zu Fuß, auch mit Gehhilfen, Rollatoren oder Rollstühlen unterwegs sein können, von hoher Bedeutung. Mit großem Interesse sahen und hörten die Seniorenräte die Pläne zum Marktplatzumbau.

Wenn der Marktplatz weiterhin mit Bus, PKW und Fahrrad befahren werden soll, sind Chancen, die in Zukunft verengte Fahrbahn sicher zu überqueren unerlässlich; d.h. die Zebrastreifen und Ampelanlagen sind besonders wichtig. Zu überprüfen sei eine Verlegung der Bushaltestelle, der sogenannten Zelthaltestelle, in nördlicher Richtung in die Schloßstraße hin zum Stadthaus.

Soll die Aufenthaltsqualität des Marktplatzes erhöht werden und zum Verweilen einladen, müssen dort seniorengerechte Bänke mit Arm- und Rückenlehnen Aufstellung finden, die in der Mitte Platz für den Rollstuhl lassen (oder bei Nutzung durch Frauen mit Kleinkindern in der Mitte Platz für Kinderwagen). Für eine bessere, bequeme Kommunikation empfiehlt sich die Anordnung der Bänke über Eck.

Diese und andere Anregungen haben Mitglieder des Seniorenrates OB Schneider ans Herz gelegt. Eine baldige Beschlussfassung, die Anregungen und Vorschläge aufgreift, würden die Seniorenräte sehr begrüßen.

ViSP Wolfgang Reuter
Telefon 069894558
wolfgang.eduard.reuter(at)t-online.de


Pressemitteilung 11. Mai 2017 - Die Armutssichere Rente war Thema einer Diskussion in der letzten Sitzung des Seniorenraten

11.05.2017

Zukunft der Rente

wr. Armutssichere Rente war Thema einer Diskussion in der letzten Sitzung des Seniorenrates im Rathaus. Anlass zur Sorge gab den Mitgliedern des Seniorenrates die Tatsache, dass auch bei der nächsten Rentenanpassung zum 1. Juli 2017 das Rentenniveau mit plus 1,90 Prozent unter dem Lohnerhöhungsniveau von 2,06 Prozent bleibt, das heißt, dass die Rente auch weiter ein Stück von der Lohnentwicklung abgekoppelt wird. Die Mitglieder der Seniorenratssitzung erinnerten sich, dass in den letzten Jahren das Rentenniveau systematisch abgesenkt wurde.

Lag es im Jahr 2000 noch bei 53 Prozent, liegt es heute nur noch bei 48 Prozent. Geplant sind weitere Absenkungen bis 2030 auf 45 Prozent und bis 2045 auf 42 Prozent.

Eigentlich sollte die Rente allen, die lange und hart gearbeitet haben, ein gutes Leben im Alter sichern. Tatsächlich droht manchen Beziehern von Kleinrenten, vor allem Rentnerinnen, Altersarmut. Der stellvertretende Vorsitzende des Seniorenrates Wolfgang Reuter erklärte dazu seinem einführenden Statement: „Rente darf nicht in die Armut führen. Vielmehr muss Rente im Alter ein Leben in Würde garantieren.“

Davon kann jedoch schon heute keine Rede sein. Immer häufiger sind auch in unserer Stadt Flaschensammler zu beobachten, die Papierkörbe durchsuchen, um damit ihr bescheidenes Einkommen zu verbessern. Auch Arbeiten in Minijobs oder Ein-Euro-Jobs über das Renteneintrittsalter hinaus sind längst keine Seltenheit mehr.

Das erklärt sich, wenn man die aktuelle Zahl der Personen ansieht, die in Offenbach Grundsicherung im Alter brauchen: Es sind zum 31.12.2016 1.834 Personen. Dazu kommen 1.031 Personen, die Grundsicherung wegen Erwerbsminderung erhalten. Ganz abgesehen von der Dunkelziffer

Der Seniorenrat plädiert dafür mit einer Mindestrente, die über der Grundsicherung liegt, die akuten Gefahren der Altersarmut zu bannen.


Pressemitteilung 3. April 2017 - Seniorenrat diskutiert Altenbericht

03.04.2017

Der Siebte Altenbericht der Bundesregierung stand in der jüngsten Sitzung des Offenbacher Seniorenrates im Hainbachtal auf der Tagesordnung. Über den umfangreichen Bericht referierte Gertrud Helduser, Mitglied des Seniorenrates, in komprimierter Form.

Der Bericht – so Helduser – zeigt auf, welche Maßnahmen nötig sind, um alten Menschen ein selbständiges Leben zu ermöglichen. Er beinhaltet auf 382 Seiten Feststellungen und Handlungsempfehlungen, die eine von der Bundesregierung berufene Kommission erarbeitet hat. Schwierigkeiten der gesundheitlichen Versorgung und der Pflege alter Menschen, beim Problem Wohnen und Wohnumfeld werden detailliert beschrieben. Länder und Kommunen sind nach den Vorstellungen der Kommission aufgefordert, die Voraussetzungen zu schaffen, für ein besseres Leben im Alter und ein Altern in Würde. Im Bericht werden dazu hochinteressante Zahlen genannt: Heute gehört jede vierte Person der Generation 60+ (25%) an. Im Jahr 2050 werden es zwischen 33 und 40 Prozent sein, das ist dann ein Drittel der Menschen in der Bundesrepublik. Mit diesen steigenden Zahlen wachsen die Probleme.

Ein differenzierter Blick auf das Alter nennt aber Möglichkeiten der Teilhabe älterer Menschen am gesellschaftlichen Leben. Ein ganz wichtiger Abschnitt unterstreicht die Forderung nach Gleichstellung von Frauen und Männern. Die Ungleichheit zeigt sich besonders im Alter: Frauen sind deutlich häufiger als Männer von Armut betroffen. Ins Auge springt eine Forderung an die Kommunen: Sie sollen für eine ausreichende Versorgung mit bezahlbarem, möglichst barrierefreiem Wohnraum sorgen. Nach Meinung des Seniorenrates sind dazu ämterübergreifende Konzepte nötig, die in der Stadt entwickelt werden müssten.

Der Seniorenrat wird zunächst den Bericht weiter beraten und mit der Offenbacher Situation vergleichen. Entsprechende Forderungen werden dann in einem Papier zusammengefasst und Stadtverordneten und Magistrat vorgelegt.

Anmerkung:
Der Bericht der Bundesregierung kann unter www.siebter–altenbericht.de heruntergeladen oder als Broschüre kostenpflichtig über den Bundesanzeiger Verlag bezogen werden. hhtps://shop.bundesanzeiger-verlag.de 

VispG
Wolfgang Reuter
Steinweg 8,
63073 Offenbach,
Tel: 069 894558

3.4.17 UK


Pressemitteilung 09.03.2017 - Neues Mitglied im Offenbacher Seniorenrat

09.03.2017

Seniorenrat der Stadt Offenbach
Emma Gros
Tel: 06985 2629
emma.gros(at)t-online.de 

Der Seniorenrat hat ein neues Mitglied. In der jüngsten Sitzung haben die Mitglieder des Rates ein weiteres Mitglied mit beratender Stimme berufen: Jörg Engelmann. Der Seniorenrat nutzt damit die Möglichkeit bis zu fünf sachkundige Bürger als Mitglieder mit beratender Stimme zu berufen.

In der gleichen Sitzung haben die Seniorenratsmitglieder ausführlich Erfahrungen der letzten Seniorenratswahl ausgetauscht. Nach intensiver Beratung mit der Leiterin des Wahlamtes der Stadt Offenbach, Frau Kolodziewski, einigte man sich auf den Vorschlag, den nächsten Seniorenrat per Briefwahl zu wählen. Bei genauem Hinsehen hat sich herausgestellt: Diese Form der Wahl ist nicht nur einfacher für ältere Bürger, die in einer Pflegeeinrichtung leben oder nicht mehr mobil genug sind das Wahlamt aufzusuchen, sie ist vor allem auch für das Wahlamt weitaus weniger personal- und kostenintensiv. Der Seniorenrat wird deshalb diesen Vorschlag der Offenbacher Stadtverordneten-Versammlung und dem Magistrat zuleiten und rechnet mit der Zustimmung der Gremien.

An die Mitgliederversammlung der Landesseniorenvertretung Hessen(LSVH), die demnächst in Gießen-Wieseck tagt, richten die Offenbacher erneut den Antrag, die Bundesregierung aufzufordern, Verordnungen und Verwaltungsvorschriften für den Straßenverkehr so zu überarbeiten, dass den Erfordernissen der demografischen Entwicklung Rechnung getragen wird. Gemeint ist, ältere und behinderte Menschen müssten im Straßenverkehr besser geschützt werden. Ähnlich der Schulwegsicherung sollten Regelungen für die Altenwegsicherung erarbeitet und vorgelegt werden.

Als Delegierte zur Mitgliederversammlung der Landesseniorenvertretung wurden Ingrid Breitenbach, Dieter Dänner und Hans Dick bestimmt. Sie fahren nach Gießen mit dem Auftrag, für die Zustimmung zu dem Offenbacher Antrag einzutreten.

ViSP
Wolfgang Reuter
Steinweg 8,
63073 Offenbach
Telefon:069 894558  
wolfgang.eduard.reuter(at)t-online.de


Bericht über die Arbeit des Seniorenrates im abgelaufenen Jahr

09.01.2017

Zu einer außerordentlichen Sitzung trat der Seniorenrat gestern zusammen. Gegenstand der Beratung war die Vertretung des Rates in den Ausschüssen der Stadtverordnetenversammlung und die Besetzung der SR-Arbeitskreise. Hauptthema der Diskussion war der Bericht über die Arbeit des Seniorenrates im abgelaufenen Jahr.

Der Seniorenrat kam im letzten Jahr zu sechs Sitzungen und einer Klausurtagung zusammen. Meistens tagten die Ratsmitglieder in Offenbacher Alteneinrichtungen, einmal auch im Rathaus, um mit dem neuen Sozialdezernenten, Bürgermeister P.Schneider, Anliegen älterer Menschen zu diskutieren. Ansonsten stand im Vordergrund die Forderung, die Neufassung des Altenplans alsbald vorzulegen.

Stolz verweist der Seniorenrat auf die Aufstellung der ersten seniorengerechten Bank Im Dezember in Lauterborn, die mit ihrer besonderen Gestaltung als Modell für weitere Seniorenbänke gedacht ist.

Die Anlage von Fußgängerüberwegen vor Alteneinrichtungen bleibt ein wichtiges Anliegen des Seniorenrates. Als ersten Erfolg sieht der Seniorenrat die Anlage von Zebrastreifen an der Andréstraße in der Nähe des Elisabeth-Maas-Hauses.

Als nächsten Schritt in dieser Richtung fordert der Seniorenrat Fußgängerüberwege vor dem DRK-Seniorenzentrum am Isenburgring/ EckeMarienstraße. Unabhängig davon hält der Seniorenrat an der Forderung nach einem Altenwegesicherungsplan fest.

ViSP
Wolfgang Reuter
Tel: 069 894558
wolfgang.eduard.reuter(at)t-online.de


Seniorenrat befragt Bürgermeister

03.11.2016

Eine Reihe von Fragen, Wünschen und Forderungen präsentierte der Offenbacher Seniorenrat in seiner letzten Sitzung dem neuen Sozialdezernenten Bürgermeister Peter Schneider.

Zunächst erkundigten sich die Seniorenräte nach dem Stand der Überlegungen zum Aufbau einer Wohnberatung und einer Wohnungsbörse. Dann fragten sie nach, mit welchen Bauvorhaben die GBO den im Koalitionsvertrag verlangten Anteil von 30 Prozent geförderte Wohnungen für Familien mit Kindern und Senioren umsetzen werde. Dem Seniorenrat geht es vor allem um bezahlbaren, größengerechten Wohnraum.

Ausdrücklich begrüßte der Seniorenrat die Absicht, den Offenbacher Hauptbahnhof wieder zu beleben und für Reisende attraktiver zu machen. Der Bahnhof brauche dringend barrierefreien Zugang für Reisende mit schwerem Gepäck, für Frauen mit Kinderwagen und für Menschen mit Gehhilfen, Rollatoren oder Rollstühlen.

Besonderes Gewicht legte der Seniorenrat im Gespräch mit dem Bürgermeister auf die Forderung nach einem Altenwegesicherungsplan. Zur Sicherheit der Senioren im dichter werdenden Straßenverkehr müsse ein Plan entwickelt werden, der aufzeigt, wie Bewohner von Altenheimen und Besucher von Seniorentreffs sicher ihre Einrichtungen aufsuchen und verlassen können.Wie die Vorsitzende des Seniorenrates Emma Gros mitteilte, wird der Rat seine Vorschläge und Forderungen demnächst den Fraktionen des Stadtparlaments präsentieren.


Spezielle Kulturangebote für Junggebliebene (Klingspor Museum und Seniorenrat)

06.09.2016

Seniorenrat der Stadt Offenbach
Vorsitzende Emma Gros
Telefon 069 852629
Emma.gros(at)t-online.de 

Neue Formen der Zusammenarbeit erproben derzeit das Kingspor Museum und der Offenbacher Seniorenrat. Für Jungegebliebene starten sie in Kürze die besondere Veranstaltungsreihe: Extra am Mittwoch. Zu seiner jüngsten Sitzung kam der Seniorenrat im Klingspor Museum zusammen. Stefan Soltek und Frau Hebber informierten über neuere Entwicklungen der Schrift- und Druckkunst, zum Beispiel orientiert an Blütenmotiven.

Das Projekt für Jungegebliebene sieht so aus: An vier Nachmittagen zwischen November 2016 und März 2017 präsentiert der Leiter des Klingspor Museums Stefan Soltek Zeichnungen, Bilder, Bücher und Reisegeschichten; Motto: Weil es immer etwas Neues zu entdecken gibt, das uns an Vergangenes erinnert und die Gegenwart spannend macht. Es geht darum mit besonderen Büchern, besser im Bilde zu sein, Dinge des Lebens zu bemerken und eigene Erinnerungen zu wecken. Schönes sehen, Vielsagendes hören und ins Gespräch kommen.

Dazu lädt der Seniorenrat herzlich ein. Mitglieder des Seniorenrates verteilen die Einladungsflyer in Senioreneinrichtungen, bei Kirchen und in Stadtteilbüros Alle Veranstaltungen finden im Klingspor Museum statt.

Immer von 14 bis 15:30 Uhr.
23. November 2016, Im Krieg
11. Januar 2017, Das ABC
8. Februar 2017, Tolle Tiere
22. März 2017, Reiseglück

Der Eintritt ist frei. Die Teilnehmerzahl ist auf 20 Personen begrenzt. Platzreservierung: 069 8065-2164 oder per E-Mail an klingspormuseum(at)offenbach.de 

veröffentlicht 10.9.16 UK


Radeln in der Fußgängerzone

01.06.2016

Der Seniorenrat Offenbach verfolgt mit großem Interesse die probeweise Freigabe der Fußgängerzone für Radfahrer. “Wir sind gespannt, wie Offenbacherinnen und Offenbacher ab 60 die Probephase bewerten” sagt die Vorsitzende, Emma Gros. “Viele Menschen in diesem Alter nutzen das Fahrrad regelmäßig und begrüßen den Test, andere fühlen sich eher belästigt.” Der Seniorenrat freut sich über Stellungnahmen und Anregungen zum Thema.

Zustimmung oder Kritik können telefonisch oder per Mail an den Seniorenrat weitergegeben werden: Handy: 0170 505 0678; E-Mail: seniorenrat.offenbach(at)web.de 

Wer lieber einen Brief schreiben möchte: Seniorenrat Offenbach, Rathaus, Berliner Str. 100, 63065 Offenbach 1.6.16

veröffentlicht 28.6.16 UK


Altersarmut

17.03.2016

Dass viele alte Menschen in unserer Stadt über das 65. Lebensjahr hinaus arbeiten müssen, weil ihre Rente zum Leben nicht reicht, das hat beim Offenbacher Seniorenrat Bestürzung ausgelöst. Unter den 484 Personen, die in dieser Situation sind, finden sich viele Frauen, die mit Teilzeit- oder Minijobs ihre Altersrenten aufbessern. Der Seniorenrat hält es für sehr bedenklich, dass in unserer Stadt immer mehr Menschen trotz Arbeit in Altersarmut geraten. An das neue Stadtparlament appelliert der Seniorenrat, sich mit diesem Problem auseinander zu setzen.

Der Seniorenrat weist auf eine Veranstaltung von vhs und Frauenbüro hin, die sich unter der Überschrift „Von der Lohnlücke zur Rentenlücke“ mit Problemen Rente und Altersarmut von Frauen befasst. Die Veranstaltung findet am Montag, 21.März 2016, 18:30 bis 21 Uhr im Haus der Volkshochschule, Berliner Straße 77, statt.


PM Seniorenrat begrüßt Forderung nach bezahlbarem Wohnraum

17.01.2016

Seniorenrat Offenbach
Vorsitzende: Emma Gros
Telefon 069 856229
Emma.gros(at)t-online.de 

Wiederholt hat sich der Offenbacher Seniorenrat mit dem Mangel an bezahlbarem Wohnraum befasst. In zwei Arbeitskreisen des Seniorenrates wurde bemängelt, dass bei den vielen Neubauten in unserer Stadt zu wenig öffentlich geförderte Wohnungen entstehen. Gerade Bezieher kleinerer Renten hätten Schwierigkeiten, altersgerechte Wohnungen zu finden. Wohnraum für die älteren Bürger müsse barrierefrei sein.

Der Seniorenrat begrüßt deshalb den anstehenden Beschluss der Stadtverordneten, der die Forderung nach bezahlbarem Wohnraum erneuert. Dieses Verlangen habe sich bereits in den wohnungpolitischen Richtlinien von 2011 niedergeschlagen, harre aber nach wie vor der Umsetzung. Nun fordert der Seniorenrat die Stadtverordneten auf, unabhängig von Fraktionszugehörigkeit diesen Beschluss einhellig zu fassen und in den kommenden Jahren verstärkt für seine Umsetzung einzutreten.

Mit der steigenden Nachfrage in der Rhein-Main-Region nach bebaubaren Grundstücken wachse auch die Chance, in Verhandlungen mit Investoren die 30-Prozent-Quote von öffentlich geförderten Wohnungen bei Neubauten durchzusetzen. Der Seniorenrat hofft, dass diese Chancen optimal genutzt werden.


Satzung geändert

22.12.2015

Einer Empfehlung des Seniorenrates folgend hat die Stadtverordneten- Versammlung eine Magistratsvorlage angenommen mit der die Satzung des Seniorenrates geändert wurde. Danach kann der Seniorenrat (SR) bis zu fünf sachkundige Einwohner als beratende Mitglieder ohne Stimmrecht berufen. Diese müssen zur Wahl des SR wahlberechtigt sein. Anstelle von Halbjahresberichten wird der SR jährlich über seine Arbeit berichten. An den SR-Arbeitskreisen können interessierte EinwohnerInnen beteiligt werden. Solche Arbeitskreise werden vor allem projektbezogen oder zur Vorbereitung von Veranstaltungen gebildet.

Regelmäßige Sitzungen des Seniorenrates finden in Zukunft mindestens sechsmal im Jahr statt, bei Bedarf auch öfter.

Mit diesen Änderungen wurden die bisherigen praktischen Erfahrungen in der Arbeit des Seniorenrates berücksichtigt.


Aktivbilanz des Seniorenrates 2015

22.12.2015

Nach einem Jahr intensiver Arbeit hat der neue Offenbacher Seniorenrat jetzt seinen Tätigkeitsbericht der Stadtverordnetenversammlung und dem Magistrat vorgelegt.

Demnach kamen die Mitglieder des Seniorenrates zu elf Sitzungen und zu einer Klausurtagung zusammen. Bei diesen Sitzungen waren die Seniorenräte in mehreren Altenheimen und Seniorentreffs zu Gast. Dort stellten Gastgeber ihre Arbeit vor und legten dem Seniorenrat ihre Wünsche und Probleme dar.

In einer ganztägigen Klausur erörterten die SR-Mitglieder seniorenrelevante Themen und diskutierten die Organisation ihrer Arbeit. Schwerpunkte waren der städtische Altenplan, der Kampf um den Erhalt des Else-Herrmann-Hauses oder die Forderung nach Zebrastreifen vor Altenheimen sowie nach altengerechten Sitzgelegenheiten und öffentlichen Toiletten im Stadtzentrum. Dem Wohnen im Alter widmeten sich im Berichtsjahr gleich zwei Arbeitskreise. Sie erhoben die Forderung nach bezahlbaren und barrierefreien Wohnungen für ältere Bürger.

Mit einem Sektempfang bezeugte der Seniorenrat den Helferinnen und Helfern der Seniorentreffs seinen Respekt.

Nach dem Ausscheiden zweier Mitglieder und zwei Todesfällen machte der Seniorenrat von der Möglichkeit Gebrauch, vier sachkundige Bürger als nicht stimmberechtigte Mitglieder zu berufen. Gewählt wurden in der letzten Sitzung des Jahres die Damen Elfriede Strack und Margitta Pfeifer und die Herren Ulrich Krause und Rainer Matern. Damit ist der Seniorenrat wieder vollzählig und steigt mit neuem Elan in die Arbeit des kommenden Jahres ein.

Der vollständige Tätigkeitsbericht ist in Kürze auf der Internetseite des Seniorenrates zu finden unter www.seniorenrat-offenbach.de

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